Yoga Tipps

Bild:johnHain_pixabay

Yama: 1.ahimsa-YS 2.35

Dieser Text baut auf die Einführung „Die yama als innerer Kompass“ auf. Im Sutra 2.30 beginnt der achtgliedrige Pfad (astanga) zum allumfassenden Bewusstseinszustand, samādhi, genannt, mit den yama. Sie bilden die Grundlage für den Weg und sind essentiell. Die fünf yama benennen die Art und Weise, mit der wir unserer Mit-welt begegnen sollten, wollen wir das Ziel […]

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Foto:pixabay_coffee Berliner Mauer

Grenzen, Mauern, das Ego und deren Überwindung

Bald steht das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten an. Ein Jahr zuvor wurde die Mauer geöffnet. Sie wurde durchlässig. Mit der Maueröffnung war wieder Kontakt und Verbindung möglich- ein tiefes menschliches Bedürfnis, wie Neurologen und Psychologen herausgefunden haben. Verbindung und Verbundenheit ist unser Ursprung. Wir entstehen aus der Verbindung von Ei und […]

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Yama: 2.satya – YS 2.36

Der Begriff satya Sat heißt übersetzt die höchste Wahrheit. Die innere Haltung von satya bedeutet wahr-haftig zu sein, also der Wahrheit verhaftet. Sie ist ein Streben nach Wahrheit und drückt das Verhältnis zur Wahrheit aus. Satya ist das 2.yama. Folgende Fragen können sich u.a. stellen: Welche Funktion/Rolle hat satya im Yoga? Was bedeutet es, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit im […]

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Wenn die Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen, wird der Geist klar. (Bildquelle:aboutpixel.de Bergsee, Österreich © Uwe Gernhoefer)

Yama: 3.asteya- YS 2.37

Der Begriff steya (gesprochen: s-teja) klingt ähnlich wie die deutsche Übersetzung: Stehlen. Das ist nicht verwunderlich, denn Sanskrit ist die Ursprache der indogermanischen Sprachen. »A« steht wie bei ahimsa für das Gegenteil. Asteya bedeutet »nicht stehlen«. Der Zusammenhang zu den beiden ersten yama ist offensichtlich: Stehlen ist eine Form von Gewalt und Unehrlichkeit. Asteya ist […]

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Foto: devanath@pixabay

Yama: 4.Brahmacharya- YS 2.38

Warum brahmacharya/Enthaltsamkeit im Yogasutra an dieser Stelle steht, ist auf den ersten Blick nicht schlüssig. Nach ahimsa/Gewaltlosigkeit, satya/Wahrhaftigkeit und asteya/Nichtstehlen könnte logischerweise aparigraha/Anspruchslosigkeit folgen. Von der Thematik her könnte brahmacharya/Enthaltsamkeit ebenso gut zu den niyama gehören. Aber Patanjali, der mutmaßliche Autor des Textes, hat brahmacharya an diese Stelle gesetzt. Für brahmacharya gilt wie für alle […]

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Yama: 5.aparigraha YS 2.39

Mit aparigraha endet die Aufzählung der yama im Yogasutra. Sie bilden mit den niyama das erste Glied des achtgliedrigen Yogaweges (astanga YS 2.29ff). Für aparigraha gilt wie für alle anderen yama, dass sich die Bedeutung nur im Zusammenhang mit dem ganzen Text des Yogasutra erschließt. An dieser Stelle einige wichtige Stichworte zur Einführung. Ausführlich finden […]

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Krisenmanagement mit yogischen Werkzeugen

Die folgenden Gedanken können nicht mehr und nicht weniger als Impulse sein. Zu jedem Punkt gibt es sicherlich individuelle Erfahrungen und Meinungen. Der Text möchte aus dem Blickwinkel von Yoga dazu einladen, sich dafür zu öffnen, um die Krise auch als Gewinn erleben zu können. 1. Angst – abhinivesa (YS 2.2, 2.9) „Mut ist nicht […]

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Yoga und Corona- Wie hilft Yoga jetzt?

   Bild: Patrice Schoefold/pexels 1. Viveka durch svadhyaya: Viveka bedeutet Unterscheidungsfähigkeit. Die Fähigkeit, zu unterscheiden führt zu Klarheit und Klarheit wiederum zu gezielterem Handeln. Gezielteres Handeln führt zu einem besseren Resultat und dieses dann zu Kraft und Ruhe. Um zu unterscheiden, müssen wir innehalten-und dazu werden die meisten von uns jetzt Zeit haben. Beides ist […]

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Yogameditation mit dem Yogasutra

YS 1.1: Atha Yoga anusasanam – Yoga als Tradition und Praxis

Atha yoga anusasanam* – Jetzt beginnt Yoga als Tradition und Praxis. (1.1) So lautet der erste Satz des Yogasutra. Was soll uns das sagen? Was kann uns der Satz sagen? Es sind nur drei Worte und es fehlt ein Verb. Wortwörtlich heißt es: Jetzt yoga folgenpraxis. Es gibt glücklicherweise Kommentare mit Erklärungen. Ein wichtiger Kommentar […]

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Wiederholung als Schatz statt Routine und Langeweile

In der Yogapraxis werden Abläufe oder Haltungen über einen längeren Zeitraum wiederholt. Liegt das möglicherweise an der Fantasielosigkeit der Lehrenden? Ist dieses Vorgehen bei über 8.000.000(!) verschiedenen „asanas“ (Körperhaltungen), wie es in einem alten Text heißt, nicht Zeitverschwendung? Das ist doch in einer einzigen Lebensspanne garnicht zu schaffen! Also keine Chance auf „Erleuchtung“? Nun wird die […]

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